Freie und wirtschaftliche Güter

 

Güter
Güterarten
Arbeitsblatt: Schematische Uebersicht über die Güterarten

Freie und wirtschaftliche Güter

Stefan findet das Leben schön. Ohne irgend eine Gegenleistung zu erbringen, hat er Luft zum Atmen, kann sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen, der Wind bringt ihm Kühlung und ein warmer Regen erfrischt ihn, der Blick zum Sternenhimmel zeigt ihm die Schönheit dieser Welt, der Gesang der Vögel erfreut sein Herz.  

Freie Güter sind nicht knapp. Die vorhandene Gütermenge ist grösser als der Bedarf. Für ein freies Gut muss keine Gegenleistung erbracht werden. Es ist für den Einzelnen wie für die Gesellschaft gratis.

Wirtschaftliche Güter hingegen sind knapp. Es sind zuwenig Güter gemessen an den Bedürfnissen vorhanden. Es sind deshalb Entscheide über die Gewinnung, Herstellung, Verteilung und Verwendung von wirtschaftlichen Gütern nötig.

Das Wachstum der Weltbevölkerung und die Zunahme der Bedürfnisse führen dazu, dass immer häufiger freie Güter zu wirtschaftlichen Güter werden. Luft gibts zwar für alle noch genügend, gute Luft ist zum Teil schon knapp. Nicht überall scheint die Sonne gleich lang, nicht überall ist der Niederschlag ausreichend. Ferienorte locken Gäste mit dem Hinweis auf die gesunde Luft, erzeugen Schnee mit Schneekanonen, vermarkten das mineralstoffreiche Wasser, werben mit Sonnenschein an 300 Tagen im Jahr, mit dem Wind für die Segler, mit klaren Nächten für Sterngucker, bieten die Möglichkeit zu Wildtierbeobachtung an.

 

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