Konkurrenz belebt,
Monopole
machen träge !

 

Das Angebotsmonopol

Der monopolistische Anbieter trifft auf eine Nachfragekurve, die von oben links nach unten rechts verläuft. Er kann darüber entscheiden, zu welchem Preis es verkaufen will. Es kann Preispolitik betreiben. Der Preisentscheid ist aber gleichzeitig auch ein Entscheid über die Absatzmenge. Je höher der Monopolist sein Preis ansetzt, umso kleiner ist die nachgefragte Menge. Die Nachfrage begrenzt seine Marktmacht. Will der Monopolist seinen Gewinn maximieren, verkauft er jene Menge, bei der die Grenzkosten dem Grenzerlös entsprechen (E' = K'). Der Preis, der auf Grund der Nachfrage für diese Menge auf dem Markt bezahlt wird, bezeichnet man als gewinnmaximaler Preis. Der Punkt auf der Nachfragekurve, der die gewinnmaximale Menge und den gewinnmaximalen Preis anzeigt, heisst nach dem französischen Philosoph, Mathematiker und Nationalökonomen Augustin Cournot (1801 - 1877) Counotscher Punkt. Ein Monopolist, der den Cournotschen Punkt realisiert, also den grösstmöglichen Gewinn erwirtschaftet, muss befürchten, dass sein Monopolgewinn Neid weckt und andere Unternehmen versuchen, sein Monopol zu brechen. Es liegt deshalb oft im langfristigen Interesse des Monopolisten, zu einem tiefern Preis eine grössere als die gewinnmaximale Menge zu verkaufen.  

 

Zahlenbeispiel

Kosten- und Erlösfunktionen des Monopolisten