Rational handeln:
Das ökonomische Prinzip

 

Wirtschaften heisst rational entscheiden, zwischen Alternativen unter Anwendung des Rationalprinzips (auch ökonomisches Prinzip genannt) wählen.

Frau Russo braucht 1 kg Zucker. Sie weiss, dass Zucker beim Denner am günstigsten angeboten wird und kauft den Zucker dort ein. Sie benötigt aber auch einen Kopfsalat. Die grösste Auswahl Kopfsalat hat es auf dem Wochenmarkt. Sie vergleicht bei den verschiedenen Anbietern den Preis und die Qualität und wählt einen Salatkopf, der nicht nur sehr schön, sondern auch preisgünstig ist. Bei einem Marktstand werden Nektarinen aus Italien angeboten. Man kann sich selbst bedienen und Frau Russo wählt die 5 schönsten Nektarinen aus.

 

Das Rationalprinzip hat drei Ausprägungen:

  • Das Maximumprinzip,
  • das Minimumprinzip und
  • das Optimumprinzip.

Als Maximumprinzip besagt es. dass mit gegebenem Mitteleinsatz ein maximales Ergebnis erzielt werden soll. Für 40 Rp. das Stück wird die schönste Nektarine ausgewählt.

Als Minimumprinzip fordert es, ein bestimmtes Ergebnis mit einem möglichst geringen Einsatz an Mitteln zu erreichen: 1 kg Zucker für 95 Rp. bei Denner, günstiger als bei der Migros und beim Coop.

Nach dem Optimumprinzip wird entschieden, wenn aus einer Mehrzahl von Möglichkeiten diejenige gewählt wird, bei der die Differenz zwischen Ergebnis und Einsatz an Mitteln maximal ist. Auf dem Markt werden Kopfsalate zu verschiedenen Preisen, in verschiedenen Grössen, in unterschiedlicher Frische, mit mehr oder weniger Schadstoffen angeboten. Der Käufer muss das Optimum finden, denjenigen Salatkopf mit dem besten Verhältnis von Qualität und Preis.

 


[ Seitenanfang ]