Das Grundproblem: Die Knappheit der Güter

 


Alles hat seinen Preis: Wer etwas will, muss auf anderes verzichten.

 

Andreas will in die Ferien. Leider ist weder der Flug gratis noch das Uebernachten auf dem Zeltplatz. Auch das Essen im Ferienland hat seinen Preis. Andreas hat deshalb schon viele Wochen vor den Ferien begonnen, zu sparen. Er ging nicht mehr in die Disco, er kaufte keine neuen Jeans und er arbeitete am Abend als Platzanweiser in einem Kino.

  Die Knappheit der Güter steht im Zentrum wirtschaftlichen Handelns. Insgesamt wird von den meisten Gütern eine grössere Menge verlangt als unmittelbar zur Verfügung steht. Die verfügbare Gütermenge ist also in bezug auf die vorhandenen Bedürfnisse zu klein. Wir leben ganz offensichtlich nicht im Schralaffenland, wo alles im Ueberfluss vorhanden ist und jedem einzelnen ohne Anstrengung zufällt. Wollen wir Güter erwerben, so müssen wir bereit sein, dafür etwas hin- oder aufzugeben. Wir müssen fast ausnahmslos für den Erhalt eines Gutes etwas eintauschen, einen "Preis" für das Gut bezahlen. Wer ein Gut hat, gibt dieses nur her, wenn er dafür eine Gegenleistung erhält. Wer Güter für andere bereitstellt, will dafür entschädigt werden. Zumindest müssen wir Zeit aufwenden. "Zeit ist Geld", d.h. auch die Zeit ist ein Gut, das knapp ist.
 

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    Dr. Rolf Furrer - Ritschard, Rundstr. 33. 8400 Winterthur
    Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am
    1.3.2006